Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium und die VolkswagenStiftung fördern mit der neuen Initiative gezielt neue Kooperationen von niedersächsischen Wissenschaftler:innen. Ziel ist es, innovative Forschungsvorhaben anzustoßen und anschließend weitere Drittmittel einzuwerben. Erster Stichtag ist der 2. Juni 2026.
Gefördert werden Forschende aus mindestens zwei unterschiedlichen Institutionen, die gemeinsam ein neues Forschungsvorhaben etablieren und sich für weitere Drittmittel vorbereiten möchten. Pro Vorhaben können bis zu 800.000 Euro für eine Laufzeit von maximal vier Jahren beantragt werden. Die Ausschreibung „Boost Research! Seed Grants für Niedersachsen“ ist offen für alle Fachrichtungen.
Im Fokus stehen Projekte, die bei anderen Förderern zum jetzigen Zeitpunkt geringe Chancen hätten – etwa, weil sie besonders risikoreich oder ungewöhnlich sind. Voraussetzung ist zugleich eine plausible Perspektive, wie das Projekt nach Abschluss durch andere Drittmittelstellen wie beispielsweise die DFG oder die EU weiterfinanziert werden könnte.
Ein interdisziplinär besetztes Panel aus Forschenden außerhalb Niedersachsens wird die Begutachtung übernehmen. Weitere Aspekte sind die Qualifikation der Antragsstellenden, ob Budget und Arbeitsplan angemessen sind und der Projektverlauf transparent dargestellt werden kann. Dazu gehören auch Abbruchkriterien bei risikoreichen Vorhaben, die erwünscht sind.
Sollten die Wissenschaftler:innen mit internationalen Kolleg:innen kooperieren wollen, besteht zudem die Möglichkeit über das Internationalisierungsmodul weitere Mittel zu erhalten. Der erste Stichtag ist der 2. Juni 2026, weitere sind in den kommenden Jahren geplant. Am 17. März (13 Uhr) sowie 16. April (13 Uhr) findet jeweils eine Online-Sprechstunde zum Förderangebot statt. Für alle Forschenden, die einen Antrag planen, ist die Teilnahme an einem der Termine verpflichtend. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite der Initiative.

