In Zeiten weitreichender ökologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse soll der Rat konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten, die eine effektive und kohärente Innovationspolitik und -praxis unterstützen. Dabei steht ein breites Innovationsverständnis im Mittelpunkt: von technologischen Entwicklungen über neue Geschäftsmodelle bis hin zu sozialen und kulturellen Neuerungen. Der Abschlussbericht wird zum dritten Quartal 2026 erwartet.
Die Mitglieder – elf international erfahrene Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft – bringen externe Perspektiven ein. Sie werden durch ein Soundingboard mit verschiedenen Interessenvertreter:innen aus Niedersachsen begleitet.
Übergeordnetes Ziel ist es, ein dynamisches, vernetztes und wirkungsorientiertes Innovationsökosystem zu schaffen, das traditionelle Sektoren wie Mobilität, Energie und Landwirtschaft erneuert. Zugleich sollen neue Wertschöpfungsfelder, wie beispielsweise in Biotechnologie, Quantentechnologie, Künstlicher Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und Gesundheitsforschung, erschlossen werden.
Der Innovationsrat trägt damit dazu bei, die Leitlinien aus der Agenda zukunft.niedersachsen umzusetzen: Transformation, Digitalität und Spitzenforschung als strategische Zukunftsfaktoren einer nachhaltigen Standortpolitik. Das Gremium tagt zweimal jährlich in Hannover und wird durch eine an der VolkswagenStiftung eingerichteten Geschäftsstelle unterstützt. Mehr zu den Mitgliedern, dem Ziel und den Handlungsfeldern des Rats lesen Sie unter Innovationsrat Niedersachsen.

