Der Klimawandel setzt landwirtschaftliche Produktivität, Biodiversität und wichtige Ökosystemfunktionen zunehmend unter Druck. Um diesen Herausforderungen besser zu begegnen, sollen innerhalb des neuen Klima.Zukunftslabors AgRe-Lab Strategien für klimaresiliente Agrarlandschaften entwickelt werden.
Der standortübergreifende und transdisziplinäre Forschungsverbund untersucht, wie Klima- und Biodiversitätsmaßnahmen in ländlichen Räumen wirksam umgesetzt und die sozial-ökologische Resilienz in Agrarsystemen langfristig gestärkt werden können.
Unter der Leitung der Georg-August-Universität Göttingen arbeiten in AgRe-Lab ab Oktober 2026 die Leuphana Universität, TU Braunschweig, Universität Vechta und das Thünen-Institut zusammen. In vier Reallaboren in Niedersachsen werden gemeinsam mit Praxispartner:innen aus Landwirtschaft, Naturschutz, Verwaltung und Bildung Lösungsansätze erprobt, die ökologische und soziale Funktionen von Agrarlandschaften zusammendenken und regionale Transformationsprozesse unterstützen.
AgRe-Lab ist Teil des Netzwerks der Klima.Zukunftslabore am Zentrum Klimaforschung Niedersachsen. Es wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung für sechs Jahre mit fünf Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen gefördert. „Wir freuen uns sehr, AgRe-Lab als sechstes Klima.Zukunftslabor am ZKfN begrüßen zu dürfen. Das neue Labor ergänzt die bestehenden Klima.Zukunftslabore um die insbesondere für Niedersachsen wichtigen Themen der Agrarökosysteme und der Agrarlandschaften und schafft neue Anknüpfungspunkte für die standortübergreifende Zusammenarbeit“, sagt Katharina Zickwolf, Geschäftsführerin des Zentrums Klimaforschung Niedersachsen.
„Der Klimawandel verlangt neue Antworten für unsere Landwirtschaft und ländlichen Räume, damit wir auch in Zukunft gesundes und regionales Essen auf den Tellern haben. Mit AgRe-Lab stärken wir gezielt die wissenschaftsgeleitete Klimaanpassung unserer existenziellsten Lebensgrundlagen. Der Verbund steht exemplarisch für den Anspruch der Klima.Zukunftslabore: exzellente Forschung, enger Praxisbezug und konkrete Lösungen für ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen. So schaffen wir Wissen, das nachhaltig wirkt“, unterstreicht Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.


