Nächster Stichtag: 3. November 2025 (12 Uhr)
Die vorliegende Ausschreibung unterstützt den Aufbau und die Umsetzung eines Forschungskonsortiums zum Thema „Langfristige Strategien für klimaresiliente Ökosysteme und Lebensräume in ländlich-peripheren Regionen“ im Rahmen der Climate Future Labs des Zentrum Klimaforschung Niedersachsen. Ziel der Climate Future Labs ist die Entwicklung von fächerübergreifenden Lösungen für eine sichere und gerechte Klimazukunft und der Aufbau und Erweiterung eines breiten (wissenschaftlichen) Netzwerkes in Niedersachsen und darüber hinaus. Durch inter- und transdisziplinäre Forschung und die Verknüpfung von Hochschulforschung, außeruniversitärer Forschung sowie Praxispartner:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft sollen dringend notwendige Ansätze für die Veränderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise entwickelt werden, um diese langfristig ökologisch, sozial und ökonomisch tragbar zu machen. Ziel der diesjährigen Förderausschreibung ist die Erforschung und Entwicklung praxisrelevanter, umsetzbarer und langfristiger Strategien für klimaresiliente Ökosysteme und Lebensräume in ländlich-peripheren Regionen.
1 Wissenschaftlicher Hintergrund und Förderziel
Aktuelle wissenschaftliche Berichte zeichnen ein eindringliches Bild des globalen Klimawandels und zeigen den dringenden Handlungsbedarf für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung auf. Der IPCC AR6 Synthesis Report (2023) verdeutlicht, dass die bisherigen Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung unzureichend sind, um das im Pariser Abkommen festgelegte Ziel von 1,5 Grad Celsius einzuhalten. Fortlaufend steigende Treibhausgasemissionen (Global Carbon Budget Report 2024) und die deutliche Lücke zwischen notwendigen und tatsächlichen Maßnahmen zur Zielerreichung im Bereich der Emissionsreduktion (Emission Gap Report 2024) verdeutlichen die Dringlichkeit von Maßnahmen.
Die Wissenschaft und insbesondere fächerübergreifende Forschung nehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung fundierter Lösungsstrategien zur Vermeidung, Reduktion und Anpassung an den Klimawandel ein. „Bildung, Wissenschaft und Forschung bilden dabei die Basis für ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Leben und sind Wegbereiter für die Erreichung aller Nachhaltigkeitsziele“ (Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2021, S. 16). Um die Expertise im Rahmen der Klima- und Klimafolgenforschung für Niedersachsen in den nächsten Jahren entscheidend weiterzuentwickeln, hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) die bestehende Forschungsförderung um die Ausschreibungsreihe „Climate Future Labs“ erweitert. In diesem Zuge wurde das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN) 2023 gegründet.
Ziel des ZKfN und der integrierten Climate Future Labs ist die Entwicklung von fächerübergreifenden Lösungen für eine sichere und gerechte Klimazukunft, der Aufbau und die Erweiterung eines breiten (wissenschaftlichen) Netzwerkes in Niedersachsen und die Stärkung der Sichtbarkeit der Klima- und Klimafolgenforschung. Durch inter- und transdisziplinäre Forschung und die Verknüpfung von Hochschulforschung, außeruniversitärer Forschung und Praxispartner:innen aus Wirtschaft und Gesellschaft sollen dringend notwendige Ansätze für die Veränderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise entwickelt werden, um diese langfristig ökologisch, sozial und ökonomisch tragbar zu machen. Neben exzellenter Forschung ist es der Anspruch des ZKfN, eine übergreifende Zusammenarbeit der Climate Future Labs zu etablieren sowie innovative und handlungsorientierte Kooperationen mit verschiedenen Akteur:innen aus Politik, Praxis und Wissenschaft umzusetzen. Im Sinne des Knowledge Exchange werden zudem neue Formate und Plattformen der Wissenschaftskommunikation umgesetzt.
Derzeit werden fünf Climate Future Labs am ZKfN zu den Themen „Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Wald“, „Klimagerechte Stadtentwicklung und Raumplanung“ sowie „Mikroklima im urbanen Raum“ gefördert.
Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Programms zukunft.niedersachsen. Ziel des Programms ist es, Antworten auf derzeitige und künftige Herausforderungen zu finden und den Wissenschaftsstandort Niedersachsen nachhaltig zu stärken. Dabei stehen der Wissensaustausch und die Schaffung neuer Kooperationen im Fokus. Schwerpunkte des Förderprogramms sind die Bereiche Transformation, Digitalität und Spitzenforschung. zukunft.niedersachsen wird durch die VolkswagenStiftung und das MWK umgesetzt und betreut.
Die vorliegende Ausschreibung unterstützt den Aufbau und die Umsetzung eines Forschungskonsortiums, das:
- einschlägige Forschungsakteur:innen in Niedersachsen und darüber hinaus vernetzt,
- praxisbezogene Lösungen und Strategien für eine sichere und gerechte Klimazukunft erarbeitet,
- nachhaltige Beiträge zur Verringerung und Anpassung der Folgen der Klimakrise schafft,
- inter- und transdisziplinäre Forschung gemeinsam mit Praxispartner:innen und unter Einbindung der Zivilgesellschaft betreibt,
- anschlussfähige Drittmittelanträge konzipiert,
- Ansätze für die Veränderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise entwickelt, um diese langfristig ökologisch, sozial und ökonomisch tragbar zu machen,
- und mit seiner Arbeit einen Beitrag zum Wissenstransfer leistet.
2 Thema
Langfristige Strategien für klimaresiliente Regionen im ländlich-peripheren Raum
Die fortschreitenden Klimaveränderungen zeigen immer deutlichere Auswirkungen, wie beispielsweise sich weiter erhöhende Durchschnittstemperaturen und die Zunahme von Extremwetterereignissen (Global Climate Report 2025 ). Die damit einhergehenden Herausforderungen betreffen in besonderer Weise auch ländlich-periphere Regionen und sind eng miteinander verknüpft.
Hitzewellen, anhaltende Dürreperioden und Starkregenereignisse beeinträchtigen die Landwirtschaft und Infrastruktur. Dazu kommen Fragestellungen der regionalen Entwicklung, Demografie und Finanzierungsaspekte. Niedersachsen als Agrarland steht dabei vor der Aufgabe, ökonomische und ökologische Risiken zu minimieren und die regionale Resilienz umfassend zu fördern. Auch der Naturschutz und die Förderung der Biodiversität, beispielsweise Schutz von Mooren, Küstenregionen, Flüssen und Feuchtgebieten, spielt eine große Rolle.
Die diesjährige Förderausschreibung „Climate Future Lab 2026“ setzt sich zum Ziel, langfristige Strategien für klimaresiliente Regionen im ländlich-peripheren Raum zu erforschen und im Sinne des Klimaschutzes und der Klimaanpassung praxisrelevante und umsetzbare Lösungsansätze zu entwickeln. Unter ländlich-peripheren Räumen werden Gebiete verstanden, die abseits zentraler Ballungsräume liegen und sich durch eine geringe Bevölkerungsdichte, eingeschränkte Infrastruktur (z.B. im Bereich Mobilität) und begrenzter wirtschaftlicher Ressourcen auszeichnen (Rink, J. & Rink, W. (2011): Ländliche Entwicklung und Regionalpolitik. München: Oldenbourg). Der thematische Zuschnitt der Förderausschreibung ist in Abgrenzung zu den bereits vorhandenen Climate Future Labs zu betrachten/ Schnittmengen zu anderen Zukunftslaboren müssen ausdrücklich begründet sein.
Es sind explizit vielfältige Disziplinen wie Umweltwissenschaften und Biologie, Sozial- und Kommunikationswissenschaften, Regional- und Raumplanung, Ingenieurs- und Agrarwissenschaften, Nachhaltigkeitswissenschaften uvm. eingeladen sich zu beteiligen. Gern können einzelne oder kombinierte Schwerpunkte berücksichtigt werden, so dass eine Transdisziplinarität entsteht.
Die folgenden Themenfelder sind als Anregung zu verstehen und können miteinander kombiniert und ergänzt werden:
Naturschutz und Biodiversität
- Auswirkungen sich verändernder klimatischer Bedingungen auf lokale Ökosysteme, Kulturlandschaften und Biodiversität, verstanden als Diversität der Arten, Gene und Ökosystem, Anpassungsstrategien, Renaturierung, nachhaltige Bewirtschaftungsmodelle, innovative Landnutzungsmodelle, Moore, Flüsse und Feuchtgebiete
Küsten
- Risikobewertung und Anpassungsstrategien in Bezug auf Auswirkungen des Klimawandels auf Küsten und Küstenschutz, Auswirkungen auf Tourismus, Monitoring, Evaluation und adaptive Steuerung von Küstenschutzmaßnahmen, naturbasierte Lösungen, Modellierung und Szenarienerstellung in Bezug auf Resilienzstrategien
Wasser- und CO2-Speicher
- Identifikation und Potenzialanalyse von Wasserspeicher- sowie CO₂-Speicherfunktionen regionaler Ökosysteme (z.B. Humusaufbau, Agroforst, „Blue Carbon“), Qualität und Quantität des Grundwassers, Wasserbedarfsprognosen Fragen der Sicherheit, Langzeitstabilität und Monitoring, Verbindung von ökologischen, technologischen und sozialen Fragen (z.B. Akzeptanz oder Zielkonflikte)
- Reaktion und Resilienz der Ökosysteme gegenüber Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen
Governance, regionale Zusammenarbeit und Partizipation
- rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen, Entwicklung und Einsatz von Governance-Modellen zur effektiven Kooperation von Akteur:innen auf Landes-, kommunaler, regionaler und überregionaler Ebene, effektive Planung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen, Erforschung partizipativer Prozesse und Beteiligungsformate zusammen mit Bürger:innen verschiedener demografischer und sozialer Hintergründe, lokaler Unternehmen und Verwaltungen, Einbezug von Finanzierungs- und Fördermodellen für Projekte im ländlichen Raum,
- Wissensmanagement und interdisziplinäre Zusammenarbeit: Übertrag wissenschaftlicher Erkenntnisse in kommunale und regionale Praxis, Wissenschaftskommunikation
Resiliente Infrastruktur und Digitalisierung
- kritische Infrastrukturen (z.B. Krankenhäuser oder IT-Systeme), resiliente Bau- und Verkehrsstrukturen, Einsatz digitaler Technologien, z.B. im Bereich Frühwarnsysteme, Monitoring und datenbasierte Planung, Vorhersageinstrumente und Vorhersagemodelle (Entwicklung modellhafter Ansätze, die konkrete Szenarien und Handlungsoptionen für die langfristige Klimaresilienz in Regionen außerhalb urbaner Zentren aufzeigen.)
Sozioökonomische Resilienz und regionale Entwicklungsstrategien
- Untersuchung sozialer und wirtschaftlicher Auswirkungen des Klimawandels unter besonderer Berücksichtigung vulnerabler Gruppen im ländlichen Raum, Entwicklung von Maßnahmen zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, Stärkung lokaler Wertschöpfung durch naturbasierte Lösungen, Stärkung gemeinwohlorientierter Geschäftsmodelle, Wandel von Arbeits- und Ausbilungsstrukturen
Böden
- Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Bodenstruktur, Nährstoffgehalt und Wasserhaltekapazitäten, Maßnahmen zur Entsiegelung und Bodenrenaturierung, Anpassungsstrategien im Bereich Agrar, regenerative Landwirtschafts-, Gartenbau- und Bergbaupraktiken und nachhaltige Landnutzungskonzepte, Entwicklung innovativer Mess- und Überwachungstechnologien
3 Antragsberechtigung und Förderformat
Die Ausschreibung richtet sich an niedersächsische Hochschulen in staatlicher Verantwortung (§ 2 NHG) sowie öffentlich finanzierte, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Niedersachsen.
Jeder Verbund soll aus mindestens drei wissenschaftlichen Antragsteller:innen aus mindestens drei verschiedenen niedersächsischen wissenschaftlichen Einrichtungen bestehen. Um den übergreifenden Zielen gerecht werden zu können, muss die Zusammensetzung der Forschungsverbünde die in Niedersachsen vorhandenen standort- und disziplin- übergreifenden Kompetenzen angemessen widerspiegeln. An einem Verbund können Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landesinstitute beteiligt werden.
Die Fördermittel werden ausschließlich für die o.g. Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bereitgestellt und innerhalb des Konsortiums weitergeleitet. Zuwendungsfähig sind Personal- und Sachausgaben. Bei wissenschaftlichen Mitarbeiter:innenstellen ist der Stellenumfang freigestellt, sollte jedoch den üblichen Gepflogenheiten in den jeweiligen Disziplinen entsprechen.
Externe Partner:innen und Forschungseinrichtungen sowie internationale Hochschulen außerhalb Niedersachsens können im Verbund beteiligt werden. Der Anteil der Förderung für externe Partner:innen darf 20% der Gesamtförderung nicht übersteigen. Unter externen Partner:innen werden alle Institutionen verstanden, die ihren Sitz außerhalb Niedersachsens haben.
Gefördert wird ein Climate Future Lab im Umfang von bis zu 5 Mio. Euro für sechs Jahre. Bitte geben Sie im Kostenplan nur die direkten Projektkosten ein. Die Verwaltungs- und Infrastruktur-Ausgaben-Pauschale (VIAP) wird mit der Bewilligung durch das MWK berechnet.
Aus den Reihen der Beteiligten ist eine Projektleitung für den Forschungsverbund zu benennen, die aus einer niedersächsischen Hochschule oder Forschungseinrichtung stammt. Diese Person und ihre Einrichtung sind Antragsteller:in und im Erfolgsfall Zuwendungsempfänger:in, die die Mittel an die Verbundpartner:innen gemäß dem Antrag weiterleitet. Gleichzeitig erklärt diese Person sich bereit, während der Projektlaufzeit als Sprecher:in des Zukunftslabors zu fungieren, dieses hauptverantwortlich zu organisieren und mit der Geschäftsstelle des ZKfN zusammenzuarbeiten. Für die Koordination ist im Antrag eine mind. 75% TVL-E 13 Stelle zu berücksichtigen, die in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle des ZKfN für die Organisation, Koordination und Außendarstellung des Zukunftslabors sowie die übergreifende Abstimmung mit anderen Zukunftslaboren verantwortlich ist.
Die Zusammensetzung des Projektteams soll unter der Berücksichtigung der Gleichstellungs- und Diversitätsstandards der DFG erfolgen. Es ist darzulegen, welche Rolle Gender- und Diversitätsdimensionen im Forschungsprozess (Methoden, Arbeitsprogramm, Ziele) bzw. im Transfer- / Translationsprozess einnehmen. Die entsprechenden Angaben werden im Rahmen der Begutachtung berücksichtigt.
Werden im Rahmen des Projekts Wissenschaftler:innen in der Qualifizierungsphase beschäftigt, ist die Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation konzeptionell in der Antragsstellung zu berücksichtigen.
Es wird selbstverständlich erwartet, dass alle Projektbeteiligten die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der DFG, etwaige Regeln guter wissenschaftlicher Transfer- bzw. Kooperationspraxis ihrer Einrichtungen sowie die Leitlinien der DFG zum Umgang mit Forschungsdaten berücksichtigen. Ebenso wird erwartet, dass die Projektergebnisse veröffentlicht werden, insbesondere auch in gemeinsamen peer-reviewed Publikationen, die möglichst international zugänglich sind. Eine Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften wird besonders begrüßt.
Als Projektstart wird der 01. April 2026 anvisiert.
4 Antragstellung und Auswahlverfahren
Der Antrag ist in englischer Sprache zu verfassen und sollte folgende Struktur folgen:
- Vorhabenbeschreibung mit folgenden Angaben:
- Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache (maximal zwei Seiten insgesamt):
- Personal
– Zentrale Forschungsfrage(n)
– Namen, institutionelle Zugehörigkeit und Position der beteiligten Wissenschaftler:innen sowie Praxispartner:innen
- Thema, Zielsetzung, Begründung des Vorhabens
- Beitrag zu den übergeordneten Zielen der Ausschreibungsreihe
- Stand der Forschung (inkl. Literatur) und Darlegung der Forschungslücke(n)
- Forschungsansatz, Methoden, Hypothesen
- Darstellung der Teilprojekte
- Darstellung des trans- und interdisziplinären sowie ggf. anwendungsorientierten Ansatzes
- Darstellung der Nachwuchsförderung
- Abgrenzung zu anderen laufenden Förderungen
- Beitrag zu den strategischen Zielen der beteiligten Einrichtungen
- Zukunftsperspektive/Anschlussperspektive des Vorhabens
Die Vorhabenbeschreibung darf 20 Seiten (Arial, 11pt, 1,5-zeilig) nicht überschreiten.
2. Zeit- und Arbeitsplan (Tabellarisch)
3. tabellarischer Ausgabenplan (für das Gesamtprojekt und die einzelnen Arbeitsgruppen):
- Personal
- Betriebskosten wie z.B.:
– Reisekosten (z. B. Sitzungen, Konferenzteilnahmen, Workshops)
– Ausrüstung und Software
– Wissenschaftliche Kommunikation (Formen der Öffentlichkeitsarbeit, Veröffentlichungen)
– Veranstaltungen
– Sonstige laufende Betriebskosten (z. B. Verbrauchsmaterialien)
4. Kurz-CVs (1 Seite) der beteiligten Wissenschaftler:innen nach DFG-Standards (Nennung der bis zu 10 wichtigsten/ relevantesten Publikationen sowie der bis zu 10 wichtigsten/ relevantesten Kooperationsprojekte mit Praxispartner:innen)
5. Plan zum Forschungsdatenmanagement nach DFG-Standard
6. Befürwortende Stellungnahme der Hochschul-/ Einrichtungsleitung des/der Antragstellers:in (Projektleitung)
7. Letter of Intent der externen Partner:innen (Organisation)
8. Erklärung der designierten Projektleitung, als Sprecher:in des jeweiligen Zukunftslabors zu fungieren und mit der Geschäfts- und Koordinierungsstelle zusammenzuarbeiten.
Antragsfrist ist der 03. November 2025 (12 Uhr).
Bei positiver Begutachtung ist dem MWK zudem vor Bewilligung vorzulegen:
- Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der antragstellenden Hochschule/ Forschungseinrichtung und der Geschäftsstelle des ZKfN, in welcher die gemeinsame Zusammenarbeit zu klären ist. Der Vertrag kann im Vorfeld eingesehen werden.
- Ein Kooperationsvertrag zwischen den antragstellenden Hochschulen/Forschungseinrichtungen, in welchem u.a. die Personalverantwortung für die koordinierende Mitarbeiter:innenstelle zu klären ist.
Die Förderungswürdigkeit von Anträgen wird anhand folgender Kriterien beurteilt:
- Potenzial des Projekts, einen relevanten Beitrag zur Klimawandelforschung, Klimafolgenforschung oder zum Klimaschutz zu leisten
- Inhaltliche Passfähigkeit des Forschungsvorhabens zu den thematischen Schwerpunkten der Ausschreibung
- Zusammensetzung des wissenschaftlichen Forschungsverbundes mit möglichst umfangreicher Berücksichtigung einschlägiger wissenschaftlicher Kompetenzen in Niedersachsen
- Wissenschaftliche Qualität des Forschungsantrags
- Methodische Passgenauigkeit des Forschungsvorhabens
- Innovationspotenzial des Projekts
- Interdisziplinäre Zusammensetzung des Forschungskonsortiums und Organisation der Zusammenarbeit
- Inhaltliche und organisatorische Einbindung der nicht-wissenschaftlichen Partner:innen
- Einbindung der Zivilgesellschaft
- Erwarteter Erkenntnisgewinn und Transferpotenzial des geplanten Vorhabens
- Anschlussfähigkeit des Projekts zu bestehenden oder geplanten Forschungsvorhaben und Förderungen
- Einbindung von Personen in der wissenschaftlichen Qualifikationsphase unter Benennung von konkreten Qualifikationszielen
- Einbindung von Studierenden in die Forschung, um insbesondere deren Transformations- und Problemlösungskompetenzen zu stärken
- Realisierbarkeit des Forschungs- und Zeitplanes
- Berücksichtigung von Gleichstellungs- und Diversitätsaspekten
Die unabhängige wissenschaftliche Begutachtung wird durch die VolkswagenStiftung organisiert und in einer Förderempfehlung dokumentiert. Die Förderentscheidung trifft das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur auf Basis der Förderempfehlung.
5 Kontakt
Katharina Zickwolf, M.A./ M.A.
Zentrum Klimaforschung Niedersachsen (ZKfN)
Email: zkfn@tu-braunschweig.de
Tel.: +49 (0)531 391-10070
Für Fragen zum Antragsportal
Diana Schumacher
VolkswagenStiftung
Email: schumacher@volkswagenstiftung.de
Tel.: +49 (0)511 8381-372
6 Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen finden Sie in den FAQ zur Ausschreibung.
Stand: Oktober 2025
